ROSSUMS UNIVERSAL ROBOTS

R.U.R.

Isaac Asimov nannte es das „schlechteste wichtige Stück seiner Zeit“. Der Bruder des Autors schuf für das Stück den Neologismus „Roboter“. Es gilt als Blaupause für etliche Science-Fiction des 20. Jahrhunderts und reflektiert auch heute noch aktuelle Themen wie ökonomische und ökologische Katastrophen sowie menschliche Hybris:
101 Jahre nach der Uraufführung von Karl Capeks ROSSUMS UNIVERSAL ROBOTS im Jahr 1921, bringen wir eine aktualisierte Fassung als Musiktheater auf die Bühne.

GAMUT INC / Marion Wörle, Maciej Śledziecki:
Komposition, Konzept, Inszenierung, Bühne und Licht
RIAS KAMMERCHOR: Chor der Menschen/Chor der Roboter
JUSTIN DOYLE:
Dirigent
GINA MAY WALTER, GEORG A. BOCHOW:
Sänger_in
TBA:
Performer_in
GAMUT INC + tba
: Libretto
RUBEN RENIERS: Tanz, Choreografie
ANKE BRUNS: Kostüm
PAUL PAULUN: Outside Eye
ANNE LUFT: Videos & Dokumentation
OLIVIA OYAMA: Klangregie
SARAH ROSENAU: Pressearbeit Berlin
MARION WÖRLE: Grafikdesign
CHRISTOPH VOY: Fotos

Die Roboter in dem Stück werden von einer Handvoll Wissenschaftler auf einer Insel entwickelt und in rauen Mengen auf der ganzen Welt verkauft. Sie sind organische menschenähnliche Wesen, also keine mechanischen Apparate. Über die Zeit entwickelt sich ihr „DNA“ Code, sodass sie auf die Kontrolle der Menschen keine Lust mehr haben. Es kommt zum Roboteraufstand. In einem fulminanten Übergriff übernehmen sie die Kontrolle auf der Insel, und hernach über den gesamten Planeten. Infolge wird die gesamte Menschheit kurzerhand ausgerottet. Den Robotern fehlt nun allerdings die wesentliche Formel zu ihrer eigenen Erzeugung, denn diese wurde von Helena, der Frau des Unternehmensleiters von R.U.R. verbrannt. Zum Glück allerdings blieb auf der Insel ein einziger Mensch am Leben, der die Formel nun reproduzieren soll. Dabei handelt es sich um Alquist, der aber leider kein Naturwissenschaftler ist …