Im Rahmen der Initalförderung des Fonds Darstellende Künste konnten wir die Erforschung von computergesteuerter Lichttechnik auf der Bühne vertiefen.

Licht schafft auf der Bühne neue Realität. So ist die Kunst des Lichts ein sich immer wieder neu vollziehender Schöpgungsvorgang. Was das Licht im Kern ausmacht, lässt sich nicht berechnen. Gerade darin liegt die Faszination des Lichts.

Wir haben Möglichkeiten computergesteuerter Lichttechnik erforscht, die es uns erlaubt komplexe Lichtchoreographien zu produzieren. Unterschiedliche Lichtquellen können mitgedacht werden oder gar als zusätzliches Instrument in die Musiktheaterkomposition einfliessen. Unser Schwerpunkt liegt auf den Potenzialen von Synchronizität und Kom- positionsverfahren für Lichtarrays.
Unsere Recherchen konzentrieren sich auf folgende wesentlichen Themen:

1. Skalierbare und erweiterbare Steuereinheiten
2. Die Kopplung der Steuereinheit mit der Musiksoftware
3. Die Lichter selbst

Das System erlaubt uns Inszenierungen an ungewöhnlichen Orten und flexiblen Umgang mit dem Medium Licht. Im nächsten Schritt wollen wir mit den zeitgenössischen Lichttechnologien eigenständige künstlerische Positionen erschliessen, in denen die Gewerke sehr eng miteinander verwoben werden, und unsere Produktionen als einheitliches Ganzes konzipieren.

Für das im Dezember geplante Musiktheater OVER THE EDGE CLUB erarbeiten wir Stilmittel und Figuren mit Moving Heads in Verbindung mit Beamer Licht und Projektionen. Die Synchronisation mit der Musik und dem Tänzer erlauben ein multimediales Komponieren.

In unserer Reihe INTERZONE enwickeln wir Lichträume mit volumetrischem Licht, also Nebel oder Hazer in Verbindung mit Beamer Licht.